Wetterstation – Erstes Quartal 2026 im Vergleich zu 2025
- *Der nachfolgende Text wurde mit Unterstützung durch AI (Perplexity) erstellt*


Zwischen Mildwinter und Regenflut – ein Blick auf unser Wetter Anfang 2025 und 2026
Wenn man Wetter nur „aus dem Bauch“ beurteilt, täuscht einen das Gefühl erstaunlich oft. Erst der nüchterne Blick auf Messdaten zeigt, wie sich einzelne Winter wirklich voneinander unterscheiden. Meine Bresser 5‑in‑1‑Wetterstation, ausgewertet über weathercloud.net, liefert dafür eine solide Grundlage. Für diesen Beitrag habe ich die Zeiträume 01.01.–31.03.2025 und 01.01.–31.03.2026 verglichen – also jeweils den kompletten meteorologischen Winter plus den ersten Frühlingsmonat.
Temperaturen: fast gleich – aber anders verteilt
Auf den ersten Blick sind die beiden Winter erstaunlich ähnlich. Die durchschnittliche Temperatur lag 2025 bei rund 3,2 °C, 2026 knapp darüber bei etwa 3,5 °C. Die reinen Mittelwerte geben also keinen spektakulären Unterschied her.
Spannender wird es, wenn man den Verlauf betrachtet:
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Januar 2025 zeigte längere Phasen mit Dauerfrost, teilweise deutlich unter −5 °C. Das sind die Tage, die man als „richtig kalt“ im Gedächtnis behält.
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Februar und März 2025 verliefen moderater. Zwar schwankte die Temperatur weiterhin kräftig, aber es gab relativ wenige Tage, an denen das Thermometer über 10 °C kletterte. Der Frühling ließ sich Zeit.
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Im Jahr 2026 traten ebenfalls kalte Episoden auf, der Januar war also keineswegs ein reiner Schmusewinter. Aber im späteren Verlauf, vor allem im März, traten deutlich häufiger Spitzen zwischen 10 und 15 °C auf. Das macht sich im Alltag bemerkbar: mehr „T‑Shirt‑Tage“ am Nachmittag, mehr Frühlingsgefühl.
Unterm Strich kann man sagen: 2026 war im Mittel kaum wärmer, fühlte sich aber frühlingshafter an, weil die warmen Tage früher und häufiger kamen, während 2025 länger im „Grau‑kalt‑Modus“ festhing.
Niederschlag: 2026 im Klartext deutlich nasser
Bei den Niederschlägen dagegen gibt es keinen Interpretationsspielraum: 2026 war klar das „Regenjahr“.
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Von Januar bis März 2025 summierten sich die Regenmengen auf etwa 183,6 mm.
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Im gleichen Zeitraum 2026 kamen satte 313,2 mm zusammen – also grob 70% mehr.
Noch interessanter ist die Verteilung über die Monate:
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2025 brachte zu Jahresbeginn ein paar kräftige Regenereignisse, vor allem im Januar. Im Februar und besonders im März waren die Niederschläge jedoch eher spärlich und verteilt auf wenige Tage.
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2026 dagegen zeigte über alle drei Monate hinweg deutlich mehr und höhere Regenbalken. Im Februar und März reihten sich teils starke Schauer aneinander, mit mehreren Tagen hintereinander, an denen es nennenswert geregnet hat.
Das Ergebnis merkt man draußen: deutlich häufiger aufgeweichte Böden, mehr Pfützen, mehr Tage, an denen man ungern ohne Regenjacke oder Schirm unterwegs ist.
Was bedeutet das im Alltag?
Auch wenn die Temperatursummen ähnlich sind, haben beide Winter unterschiedliche „Charaktere“:
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Winter 2025:
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Längere Frostphasen im Januar.
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Insgesamt eher trockener Verlauf nach dem Jahreswechsel.
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Praktisch: mehr Glättegefahr und vereiste Straßen, aber weniger Matsch und Dauerregen im Spätwinter.
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Winter 2026:
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Milderer Eindruck durch häufiger zweistellige Temperaturen ab Februar/März.
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Deutlich mehr Niederschlag – also ein nasser, matschiger Winter mit häufig grauem Himmel.
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Für den Alltag: weniger Tage mit harter Glätte, dafür mehr Tage, an denen Regenklamotten Pflicht sind und Böden dauerhaft aufgeweicht bleiben.
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Für alle, die PV‑Anlagen, Garten oder Außenarbeiten planen, hat das konkrete Folgen: 2025 bot mehr trockene, wenn auch kühle Phasen, 2026 dafür mehr Regenpausen mit milden Temperaturen, aber insgesamt schlechte Bodenverhältnisse.
Fazit: Gefühl und Messung im Abgleich
Vielleicht hattest du – so wie ich – das Bauchgefühl, dass der Winter 2026 „ständig verregnet“ war, während 2025 eher als klassischer Kaltwinter in Erinnerung blieb. Die Daten der Wetterstation bestätigen genau diesen Eindruck: Temperaturmäßig liegen beide Jahre nah beieinander, der große Unterschied liegt im Wasser von oben.
Solche Auswertungen helfen, das subjektive Wetterempfinden mit Fakten zu untermauern. Und sie zeigen, wie wichtig kontinuierliche, lokale Messungen sind – gerade dann, wenn man im eigenen Garten, auf dem Dach oder im Beruf Entscheidungen vom Wetter abhängig macht.